Archiv für den Monat Januar 2021

Rund um die Füße

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Socken sind im Alltag ein unverzichtbarer Begleiter – und für Läufer*innen sind die passenden Laufsocken zusammen mit den Laufschuhen die wichtigste Ausrüstung. Hier erfährst Du, was es bei der Auswahl zu beachten gilt und wie Du Deine Füße mit der richtigen Pflege versorgst.

Zuallererst: normale Alltagssocken sind nicht zum Laufen geeignet, da sie die Füße im Training und Wettkampf nicht ausreichend stützen und schützen. Heutzutage gibt es Laufsocken auch überall im Einzelhandel, z.B. im Drogeriemarkt oder auch in Modeketten. So kann man auch mit dem kleinsten Geldbeutel sicher ins Laufen einsteigen. Die beste Auswahl hat jedoch das Sportfachgeschäft – oder noch besser ein Laden speziell für den Laufsport.

Doppellagige Socken wählt man einfach nach der Schuhgröße, wie man es von normalen Alltagssocken kennt. Es gibt sie von verschiedenen Marken, z.B. von Wrightsocks oder Falke. Auch Kompressionssocken gibt es von führenden Marken wie CEP oder Falke. Es gibts sie in verschiedenen Größen, jedoch ist eine individuelle Anpassung wichtig. Die im Photo gezeigten Zehensocken gibt es auch für den Laufsport. Sie nehmen Feuchtigkeit zwischen den Zehen auf und helfen, Druckstellen zu vermeiden. Für Läufer*innen, die in „Vibram Five Fingers“ laufen, sind sie ein notwendiger Teil der Ausstattung.

Fußgymnastik stärkt die Fußmuskulatur. Das begünstigt eine gute Lauf-Abrolltechnik, stabilisiert die Bänder und Sehnen und senkt somit das Verletzungsrisiko. Fußsalben helfen dabei, Blasen vorzubeugen. Insbesondere vor einem langen Lauf, ob 15km oder Marathon, kannst Du viel für deine Füße tun, wenn Du sie über Nacht gut eincremst. Die alltägliche Feuchtigkeitscreme leistet hierbei gute Dienste.

Im Lauffachgeschäft bekommst Du die beste Beratung zur Ausrüstung, die am Besten für dich passt. Wenn keines bei Dir in der Nähe ist, wirst du auch im allgemeinen Sportfachhandel fündig. Besonders bei Kompressionssocken ist fachliche Beratung unverzichtbar. Oft bekommst Du weitere Tipps rund ums Laufen – und auch die passenden Laufschue gibt es direkt vor Ort.

Passt gut auf Eure Füße auf und kommt sicher durchs Training! Bei Interesse an einem Einzeltraining könnt Ihr Euch gerne bei mir melden. Kontakt

Laufen im Winter: Was es zu beachten gilt

Der Winter ist da. Auch bei Wind und nasskaltem Wetter kann man weiter laufen, aber es gibt Unterschiede zum Training im Sommer.

Im Winter gilt es, sich warm zu halten. Doch beim Training kommt man ins schwitzen, der Körper heizt sich auf. Daher ist es wichtig, dass man nicht zu dick eingepackt ist, um am Ende der Laufeinheit nicht auszukühlen. Für die Grundausstattung sind eine lange Laufhose und ein Laufshirt mit langen Ärmeln, eventuell mit einer Weste kombiniert, am Besten. Mit einer dünnen Mütze oder Stirnband schützt Du Kopf und Ohren vor Wärmeverlust, auch Handschuhe für Läufer sind gut geeignet. Jeder empfindet Wärme und Kälte anders, also kannst Du je nach Temperatur entscheiden, ob Du Funktionsunterwäsche (evtl. aus Merino) und eine Winterlaufjacke brauchst. Bei Minusgraden und empfindlicher Lunge hilft ein Tuch vor Mund und Nase, die Luft vorzuwärmen.

Der Winter bringt auch die Erkältungszeit. Hier ist es besonders wichtig, sich zu schonen. Überlastung bei einer Erkältung birgt das Risiko einer Herzmuskelentzündung. Bei Symptomen oder nach Erkrankung ist es also besser, eine längere Trainingspause einzulegen, bis man wieder fit ist. Wenn Du Dich krank fühlst, aber trotzdem in Bewegung bleiben willst, ist ein leichter Spaziergang optimal.

Auch wichtig ist es, den Wetterbericht im Auge zu halten. Es ist kein Problem, auch bei Schnee, Regenwetter und Wind zu laufen. Doch bei Sturm oder Glatteis sollte man kein Risiko eingehen und im Zweifel lieber pausieren.

Wenn Ihr Interesse an einem Einzeltraining mit mir habt, könnt Ihr gerne jederzeit Kontakt mit mir aufnehmen. Viel Spaß beim Laufen im neuen Jahr und achtet auf Euch!