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Laufen im Winter: Was es zu beachten gilt

Der Winter ist da. Auch bei Wind und nasskaltem Wetter kann man weiter laufen, aber es gibt Unterschiede zum Training im Sommer.

Im Winter gilt es, sich warm zu halten. Doch beim Training kommt man ins schwitzen, der Körper heizt sich auf. Daher ist es wichtig, dass man nicht zu dick eingepackt ist, um am Ende der Laufeinheit nicht auszukühlen. Für die Grundausstattung sind eine lange Laufhose und ein Laufshirt mit langen Ärmeln, eventuell mit einer Weste kombiniert, am Besten. Mit einer dünnen Mütze oder Stirnband schützt Du Kopf und Ohren vor Wärmeverlust, auch Handschuhe für Läufer sind gut geeignet. Jeder empfindet Wärme und Kälte anders, also kannst Du je nach Temperatur entscheiden, ob Du Funktionsunterwäsche (evtl. aus Merino) und eine Winterlaufjacke brauchst. Bei Minusgraden und empfindlicher Lunge hilft ein Tuch vor Mund und Nase, die Luft vorzuwärmen.

Der Winter bringt auch die Erkältungszeit. Hier ist es besonders wichtig, sich zu schonen. Überlastung bei einer Erkältung birgt das Risiko einer Herzmuskelentzündung. Bei Symptomen oder nach Erkrankung ist es also besser, eine längere Trainingspause einzulegen, bis man wieder fit ist. Wenn Du Dich krank fühlst, aber trotzdem in Bewegung bleiben willst, ist ein leichter Spaziergang optimal.

Auch wichtig ist es, den Wetterbericht im Auge zu halten. Es ist kein Problem, auch bei Schnee, Regenwetter und Wind zu laufen. Doch bei Sturm oder Glatteis sollte man kein Risiko eingehen und im Zweifel lieber pausieren.

Wenn Ihr Interesse an einem Einzeltraining mit mir habt, könnt Ihr gerne jederzeit Kontakt mit mir aufnehmen. Viel Spaß beim Laufen im neuen Jahr und achtet auf Euch!

Laufen im Lockdown

Bewegung ist gut für die Gesundheit – das ist längst bekannt. Auch seit Beginn der Corona-Pandemie wird regelmäßige Bewegung empfohlen, um nicht nur dem Kreislauf, sondern auch dem Immunsystem etwas Gutes zu tun. Doch viele Freizeitsportler und Leute, die in Bewegung kommen wollen, sind verunsichert. Darf ich auch in Lockdown-Zeiten im Freien Sport machen?

Der Vorteil beim Laufen ist: jeder läuft für sich und das Einhalten des empfohlenen Mindestabstands ist problemlos möglich. So spricht also nichts dagegen, eine Runde im Wald zu laufen. Der gewohnte Lauftreff in größeren Gruppen ist im Lockdown zwar nicht möglich, aber auch alleine, mit dem Hund oder mit Angehörigen lässt sich gut trainieren. Je nach Lage der Verordnungen ist auch ein Treffen mit einzelnen Freunden möglich.

Wer als Lauf-Einsteiger Unterstützung sucht, kann sich weiterhin an Lauftrainer wenden, um ein Einzeltraining zu vereinbaren. Bei Interesse könnt Ihr gerne Kontakt mit mir aufnehmen.

Update – es gibt mich noch

Läufe mit fast mystischen Szenerien sind hier in unserer Gegend möglich. Egal wie das Wetter ist – es gibt immer unvergessliche Eindrücke und Momente.

Und – man kommt nach Hause und hat etwas für sich und seine Gesundheit getan. Sport im Freien ist Gottseidank auch in diesen besonderen Zeiten möglich!

Hier folgt ein Video des ganzen Laufs des vergangenen Sonntags, gestartet im Regen, der nach kurzer Zeit schon aufhörte.

Angebot für Wiedereinsteiger

fett-weg,31213_3x2_sAb Februar biete ich in Neustadt/Weinstraße für Wiedereinsteiger zwei Lauftreffs in kleiner Gruppe an: Mittwochs um 8 Uhr in Hambach und freitags um 8 Uhr im Ordenswald.

Wenn du einige Lauferfahrung hast, egal wie lange es her ist, bist du hier richtig. Mit einem schonenden Aufbauprogramm, angelehnt an die Fitness-Programme von Jack Daniels („Die Laufformel“ 3. Auflage) wird sicher niemand überfordert, sondern gewinnt den Spaß am Laufen zurück. Weiterlesen

Nach dem Lauf …

… ist vor dem Lauf

Dieser Beitrag schlummerte eine Weile im Entwurf-Ordner, ist gleichwohl immer noch passend 🙂

Einiges ist geschehen seit dem letzten Beitrag  – nach Weiltal folgten Würzburg Halbmarathon im Mai, ein 10er in Gommersheim im Juni, der Queichtallauf als Halbmarathon im Juli, im August ein 10er beim Bellheimer Sommernachtslauf und schließlich Berlin Marathon im September.

Alle Wettbewerbe waren „verschärfte Trainingsläufe“ in der Vorbereitung auf das Jahresevent „Berlin“. Sie liefen planmäßig, ebenso die Vorbereitung, trotz Hitzetage. Ich war ganz zuversichtlich und freute mich auf den bereits dritten Start in Berlin.

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Gibt’s nix Neues?

Vielleicht habt ihr euch gefragt, wieso die drei letzten Beiträge, nur mit Links zu „fremden“ Artikeln? Wieso kein eigener Beitrag?

Nun – ich war auf der Suche nach Impulsen, Anregungen und Tipps für – ja – für meine eigene Marathon-Vorbereitung. Ich wurde (zusammen mit meinem Lauf- und Lebenspartner) letztes Jahr ausgelost, am Berlin-Marathon teilzunehmen. Das ist zwar nicht mein erster Marathon, aber ich bin trotzdem immer wieder auf der Suche nach Möglichkeiten, die Vorbereitung auf ein solches Event zu verbessern. Klar haben die vorherigen Trainingspläne auch zum Ziel geführt, aber wer weiß schon immer alles? Vielleicht gibt es ja doch noch etwas gutes Neues.

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Laufen für die Seele

Auf den ersten Blick ist laufen eine körperliche Angelegenheit. Man bewegt die Beine, die Arme, Puls erhöht sich und man atmet schneller – Muskulatur und Herz-Kreislaufsystem arbeiten.

Wir Lauftherapeuten – und nicht nur wir – gehen jedoch von einer ganzheitlichen Wirkung aus – laufen ist gut für Körper, Geist und Seele. Mit der Bewegung werden alle Sinne angeregt, was besonders zutrifft, wenn man draußen läuft. Seerosen Weiterlesen